Von fiesen Lügen, hartnäckigen Halbwahrheiten –
und was besonders beim ersten Mal wirklich stimmt
Über Sex wird viel geredet. Leider nicht immer richtig. Zwischen Hollywood, Halbwissen und Hörensagen entstehen Mythen, die sich hartnäckiger halten als jede gute Ausrede. Was wir aus Filmen kennen, wirkt selbstverständlich und perfekt. Doch echte Intimität folgt keinem Drehbuch. Trotzdem lassen wir uns von diesen Vorstellungen leiten – und sind verunsichert, wenn die Realität anders aussieht.
Besonders beim ersten Mal oder wenn Anfänger etwas Neues ausprobieren – etwa Analsex oder Toys – sorgen diese Halbwahrheiten schnell für unnötige Unsicherheit. Zeit also, sie endgültig aus dem Schlafzimmer zu verbannen.
1. „Die Klitoris ist nur dieses kleine Knöpfchen“
Ach, wenn es doch so einfach wäre. Die Klitoris ist deutlich größer als das, was man äußerlich sieht. Sie zieht sich ins Körperinnere und spielt bei den meisten Orgasmen die Hauptrolle.
Gerade beim ersten Mal scheitert es oft daran, dass sie ignoriert wird. Penetration allein reicht für viele Frauen nicht.
Mystim-Tipp für Einsteiger:
👉 Ein präziser Lay-On-Vibrator wie der Heart’s Desire wurde speziell für die klitorale Stimulation entwickelt und sorgt für gezielte Impulse – mit oder ohne E-Stim. Ideal für Anfänger, die herausfinden möchten, was wirklich funktioniert.
2. „Männer denken alle sieben Sekunden an Sex“
Würde das stimmen, wäre keine Steuererklärung dieser Welt jemals fertig geworden. Tatsächlich denken Männer im Schnitt rund 19 Mal am Tag an Sex – nicht 8.000 Mal.
Wichtiger Punkt fürs erste Mal:
Wenn er gerade nicht „sofort bereit“ ist, bedeutet das nichts Dramatisches. Druck ist der größte Lustkiller. Und manchmal sind Nähe, ein gutes Gespräch oder einfach gemeinsam auf dem Sofa liegen genauso wertvoll.
3. „Analsex macht den Schließmuskel kaputt“
Nein, dein Po wird nach einer leidenschaftlichen Session nicht zur Schiebetür. Der Schließmuskel ist ein Muskel – er arbeitet, entspannt sich und regeneriert sich. Beim Analsex für Anfänger gilt: Langsam starten, viel Gleitgel benutzen und auf Entspannung achten.
👉 Mystim-Empfehlung für das erste Mal mit E:
Ein kleiner, einstiegsfreundlicher Plug wie unser Rocking Force S in Kombination mit einer Powerbox wie dem Tension Lover 2 erlaubt kontrollierte Intensität statt Überforderung. Perfekt, um sich vorsichtig heranzutasten.
4. „Größe ist alles“
Der Mythos von "je größer, desto besser" hält sich hartnäckig.
Spoiler: Technik, Kommunikation und Timing schlagen Zentimeter. Die meisten Lustnerven sitzen im äußeren Bereich – ein XXL-Format ist also kein Garant für Ekstase. Wichtiger als das Maßband ist, dass man weiß, wie man es benutzt.
Gerade beim ersten Mal zählt: aufeinander hören statt vergleichen.
5. „Frauen kommen nicht durch reinen Vaginalsex“
Hier steckt ein Körnchen Wahrheit drin. Nur etwa 30 % erreichen so einen Orgasmus. Der Rest braucht zusätzliche klitorale Stimulation – was uns wieder zum ersten Punkt bringt!
Für Anfänger heißt das:
Toys sind keine Konkurrenz – sie sind Verstärker.
👉 Level-up fürs Vorspiel:
Der Sleak Freak verbindet Vibration und E-Stim in einem handlichen Format. So kannst du mit verschiedenen Intensitäten spielen und dein persönliches Lust-Repertoire in jeder Position und Situation erweitern und erkunden.
6. „Masturbation macht blind“
Wenn das stimmen würde, wären wir alle schon längst mit Blindenhund unterwegs. Masturbation ist absolut gesund und hat keinerlei negativen Effekte auf den Körper – im Gegenteil! Sie hilft beim Stressabbau, verbessert den Schlaf und erhöht das Körpergefühl. Also: Keine Panik, das Einzige, was hiervon leidet, ist vielleicht deine Selbstdisziplin, wenn du eigentlich nur "kurz ins Bad" wolltest.
Gerade vor dem ersten Mal hilft sie, den eigenen Körper kennenzulernen. Wer weiß, was sich gut anfühlt, kommuniziert sicherer.
7. „Männer haben immer Lust“
Nein. Auch Männer haben Phasen ohne Libido. Stress, Müdigkeit oder mentale Belastung wirken sich aus. Es ist völlig okay, wenn er mal keinen Hochbetrieb in der Hose hat. Das heißt nicht, dass er dich nicht will – nur, dass er vielleicht einfach lieber Netflix als "Chill" möchte.
Das gilt für Anfänger genauso wie für erfahrene Paare: Lust ist keine Dauerfunktion.
Sex-Mythen beim ersten Mal – was Anfänger wirklich wissen sollten
Das erste Mal – egal ob generell, beim Analsex oder mit E-Stim-Toys – muss nicht perfekt sein. Es darf neugierig, langsam und sogar ein bisschen chaotisch sein.
Die meisten Probleme entstehen nicht durch mangelnde Technik, sondern durch falsche Erwartungen und fehlende Kommunikation. Wer offen sagt, was sich gut anfühlt (und auch was nicht) nimmt Druck raus und schafft Vertrauen. Geht es gemeinsam an, sprecht ehrlich miteinander und genießt den Moment, statt ihn bewerten zu wollen.
Fazit: Sex ist toll – aber noch besser wird er, wenn wir mit den richtigen Fakten an die Sache rangehen.
Sex ist toll – aber noch besser wird er, wenn wir mit den richtigen Fakten an die Sache rangehen. Also Schluss mit Mythen und her mit echtem Wissen! Wer sich nicht von falschen Annahmen leiten lässt, hat am Ende nicht nur besseren, sondern auch entspannteren Sex.
Also: Weniger Halbwissen, mehr Entspannung – und wenn gewünscht, gern mit ein bisschen technischer Unterstützung von Mystim.